Wandern im Pinzgau 1997


letzte Änderung 27.Sep.1997


Zur Erinnerung an unseren Kurzurlaub im östereichischen Pinzgau, Sulzau, vom 7. - 11.Sept. 1997.

Anreise:
Am Freitag Nachmittag des 7.Sept. starten von Planegg aus Brigitte und Christian. In Holzkirchen treffen sich Gerhard, Johannes, der von Hannover über Regensburg angereist ist, mit Gunnar. Flori fährt mit einem "Moped", was eigentlich eine BMW K75 ist, von Warngau aus. Die Fahrt geht über den Tegernsee hinauf zum Achenpass ins nachbarliche Österreich. Ohne der neuzeitlichen Wegelagerei, dem "Pickerl", zum Opfer zu fallen, hinunter ins Zillertal und über den Gerlospass (mautfrei) bis zu unserem Ziel, die Ortschaft Sulzau bei Neukirchen am Großvenediger. Nach freundlichem Empfang durch unsere Wirtin, Frau Magarete Brugger, bezogen wir im Haus 24 unser Quartier.
Voller Energie zeigten Flori und Johannes noch ihre Inlineskate-Künste.

  

Erster Tag:
Nach gemeinsamen Frühstück mit hausgemachter Butter, Joguhrt, Marmeladen und Topfen ging's gegen 9:00 Uhr ins Obersulzbachtal. Erste Rast für die müden, untrainierten Schreibtischunterleger (Johannes hat heimlich mit seinen Inlineskates trainiert) gab es auf der Berndl Alm Hollersaft, der zu unserer Überaschung völlig klar und nicht blau war. Wie wir uns aufklären ließen, wird der aus den Blüten des Hollunderbeerbaumes gemacht.
Flori und Johannes machten sich gleich auf den Weg zur Kürsinger Hütte (2549m), während der Rest gemütlich bis zur Materialseilbahn wanderte. Nach einem strahlend blauen Vormittag zwang uns ein aufziehendes Unwetter schon am frühen Nachmittag auf den Rückweg. Bereits auf halber Strecke verdunkelte sich der Himmel zusehends, bis kurz darauf der Himmel seine Pforten öffnete und uns durchnässte. Lange hielt der Schauer nicht an und ließ uns noch auf dem Weg wieder trocknen. Einige kleine Murenabgänge querten jedoch unseren Weg, so daß die Schuhe noch eine "Schlammpackung" bekamen.
In neue Kluft geschlüpft, ging es zum wohlverdienten Abendessen im Gasthof "Siggen". Am späten Abend trafen noch Paul und Stefan aus Audistadt (Ingostadt) ein.

were are we?

Der zweite Tag:
Der erste Blick zum Fenster hinaus ließ einen Regentag erwarten. In der Hoffnung, daß das Wetter auf der anderen Talseite bleibt, fuhren wir auf der Nordseite des Tales zum Gasthof Rechtegg, an dem wir die Autos stehen ließen. Bei starker Bewölkung ging es auf einem Forstweg in das Dürnbachtal an der Steiner Alm vorbei- bei zunehmendem Nieselregen- hinauf auf die Gaiger Scharte (2026m). Nach schnell geschossenem Gruppenfoto machten wir uns gleich auf den Rückweg. Leider drehte Petrus seine Pforten immer weiter auf, so daß wir völlig durchnäßt wieder am Auto ankamen. Abends gab's ausgiebig zu speisen auf der "Friedburg".

Were to go in the rain? Brigitte, Johannes, Paul, Stefan (verdeckt), Gunnar, Gerhard, Flori, Christian.

Der dritte Tag:
Durch den morgendlichen Blick in die Glotze zeigten die Livekameras des österreichischen Fernsehens: es wird ein schöner Tag.
Heute hatten wir Großes vor, zumindest hatten das Flori und Johannes, denn wir wollten durch das Hollersbach Tal hinauf auf die neue Thüringer Hütte (2212m). Bei strahlendem "Vendiger"- Wetter und schattigem Aufstieg über das Gasthaus Alpenrose und an der Moar Alm vorbei, schafften wir nach 4 Stunden Marsch die 1345 Höhenmeter. Johannes und Flori waren zu der Zeit schon auf dem Weg zum Larmkogel (3022m). Bei klarem, weiten Blick auf den Habach Gletscher ließen wir uns den Kaiserschmarrn und die Erbsensuppe recht munden.

Glacier near the Grossvenediger
View to the new Thueringer Huette

Morning sun in the Habach Vally
Water from the Habach Glacier
Glacier Water

Der vierte Tag:
Nur mit Mühen ließen sich heute die Beine (auch Gehwarzen genannt; Zitat: Flori), vom Muskelkater geplagt zum Gehen bewegen. Darum entschlossen wir uns zum Ausklang des Urlaubs, die Dienste der Seilbahn auf den Wildkogel zu benutzen. Bei absolut blauem Himmel ließen wir uns auf den Gipfelwiesen des Frühmessers (2233m) nieder und genossen die Aussicht in die Alpen.
Für Chrstian und Brigitte, Flori und Johannes war dieser Kurzurlaub nun zu Ende. Wir verabschiedeten uns mit der Aussicht auf ein erneutes Treffen im nächsten Jahr.

View from the Wildkogel

Big Rettenstein

Kratzenber 3023 m

Der fünfte Tag:
An diesem Tag war ein Besuch im Schaubergwerk Hochfeld, Untersulzbachtal, angesagt. Wir lernten einiges über den Kupferbergbau und die Lebensbedingungen des Knappen im 16ten Jahrhundert. Nach gut zwei Stunden Führung durch die vier Kilometer langen Stollen genehmigten wir uns zum Abschied noch einen Eisbecher und Germknödel.

Gerhard, Paul, Brigitte, Stefan, me, Flori, Christian, Johannes, on top of the Fruehmesser

Flowers
Flowers Flowers

Für die schöne Zeit, die herrlichen Naturerlebnisse und Eure angenehme Gesellschaft bedanke ich mich und hoffe Euch zum "Wandern im Pinzgau" im kommenden Jahr wieder zu treffen,
Euer Gunnar

Christian, Brigitte, Stefan, Johannes, me, Flori, Paul, Gerhard




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